Der Interventionstyp Adipositasprävention beinhaltet Lerneinheiten zu den fünf Themenschwerpunkten:
Lernziel: Die Kinder lernen das vielfältige Angebot an Obst und Gemüse kennen und erhalten eine positive Einstellung zu dieser Lebensmittelgruppe.
»Obst und Gemüse sind gesund« - das weiß (fast) jedes Kind. Befragungsergebnisse im Ernährungsbericht 2000 dokumentieren, dass 90-99% der Kinder im Alter von 6 bis 8 Jahren der Meinung sind, Obst und Gemüse müsse verzehrt werden, um gesund zu bleiben (1. und 2. Rang bei 10 Vorgaben) (DGE, 2000, S. 120). Tatsächlich sind Obst und Gemüse wichtige Lieferanten für Vitamine (insbesondere Vitamin C, Folsäure, ß-Karotin), Mineralstoffe (besonders Kalium, Magnesium) und gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe. Außerdem sind Obst und Gemüse kalorienarm, was besonders im Hinblick auf den zunehmenden Anteil von übergewichtigen Kindern und Jugendlichen von Bedeutung ist (Aid, 2001, S. 4).
In der Praxis zeigt sich allerdings, dass Kinder und Jugendliche in Deutschland viel zu wenig Gemüse essen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Forschungsinstitutes für Kinderernährung (FKE) in Dortmund (FKE, 2002, S. 326). Auch beim Verzehr von Obst besteht noch Verbesserungsbedarf. Obst wird von Kindern zwar in ausreichenden Mengen gegessen, allerdings fehlt es oft an der gewünschten Abwechslung. Der Verzehr beschränkt sich oft nur auf bestimmte Lieblings-Arten wie Äpfel und Bananen (ebenda, S. 326).
Im Jahr 2000 startete in Deutschland eine bislang einmalige Gesundheitskampagne: »5 am Tag – Obst und Gemüse«. Diese hat zum Ziel, den Verzehr von Obst und Gemüse in der Bevölkerung auf mindestens 5 Portionen am Tag zu steigern und so den Gesundheitszustand der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern (Aid, Internetquelle, 09.09.2003). Die Kampagne basiert dabei auf verschiedenen epidemiologischen Studien, die belegen, dass Menschen die viel Obst und Gemüse verzehren, seltener an Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Adipositas und Diabetes mellitus erkranken. Entscheidend für die gesundheitsförderliche Wirkung ist, dass nicht nur gelegentlich Obst und Gemüse gegessen wird, sondern eine dauerhafte Ernährungsumstellung erfolgt (Aid, Internetquelle, 09.09.2003).
Angesprochen ist die gesamte Bevölkerung, wobei die besondere Aufmerksamkeit Kindern und Jugendlichen gilt. Da bereits im Kindesalter Ernährungsgewohnheiten entwickelt werden und diese oft ein Leben lang beibehalten werden, gilt es den Obst- und Gemüseverzehr bereits von klein auf zu fördern (Aid, 2001, S. 4).
Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (Aid) e.V. (Hrsg.): Gemüse und Obst: Nimm 5 am Tag! Baustein für erlebnisorientierten Unterricht. Bonn 3770/2001. ISBN: 3-8308-0176-9
Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) (2002): DONALD-Studie: Gemüseverzehr von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. ErnährungsUmschau 49: 326
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) (Hrsg.) (2000): Ernährungsbericht 2000. Druckerei Henrich, Frankfurt a.M
Internetquellen
Aid: http://www.5amtag.de/index2.htm , Zugriff: 09.09.2003
1.Schuljahr (Alter 6/7 Jahre) - 2x45 minKernziel: Die Kinder lernen das vielfältige Angebot an Obst und Gemüse kennen und erhalten eine positive Einstellung zu dieser Lebensmittelgruppe. |
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| Inhalte | Lernziel |
| „Täglich 5 Portionen Obst und Gemüse! Wie viel Obst und Gemüse esse ich?“ - Gespräch |
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| „Obst- und Gemüserallye in 4 Stationen“:
Geschmackserkennung verschiedener Fruchtsäfte Pausenspieß zusammenbauen Ertasten von Früchten und Gemüsesorten Gemüsequiz |
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2. Schuljahr (Alter 7/8 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Die Kinder lernen das vielfältige Angebot an Obst und Gemüse kennen und erhalten eine positive Einstellung zu dieser Lebensmittelgruppe. |
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| Inhalte | Lernziel |
| Rätselspaß rund ums Obst und Gemüse - Spiel und Arbeitsblatt |
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| Geschichte „Omas Garten“ und Probieren von Apfelvarianten |
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| Obst und Gemüseuhr basteln |
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| Verzehr von Gemüse und Quark-Dipp |
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3. Schuljahr (Alter 8/9 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Die Kinder lernen das vielfältige Angebot an Obst und Gemüse kennen und erhalten eine positive Einstellung zu dieser Lebensmittelgruppe. |
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| Inhalte | Lernziel |
| Kleine mündliche Quizrunde „Obst und Gemüse - 5 am Tag“ - Gespräch |
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| Einführung des Saisonkalenders. Wann sind z.B. Erdbeeren reif und werden geerntet? - Gespräch |
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| Obst, Gemüse oder Salat auf dem Prüfstand - Gespräch und Arbeitsblatt |
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| „Tutti-Frutti-Salat“ und Fit-Mix-Salat“ – Herstellung und gemeinsamer Verzehr |
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4. Schuljahr (Alter 9/10 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Die Kinder lernen das vielfältige Angebot an Obst und Gemüse kennen und erhalten eine positive Einstellung zu dieser Lebensmittelgruppe. |
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| Inhalte | Lernziel |
| „Iss 5 am Tag!“ Schaffst du das? Mini- oder Maxi-Portion? Nimm die Hand zum Messen - Gespräch und Übung |
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| „5 am Tag“-Rezepte - herstellen, vorstellen und verspeisen |
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Lernziel: Den Kindern ist die positive Bedeutung von Bewegung vermittelt und sie lernen verschiedene Bewegungsmöglichkeiten kennen.
In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl von übergewichtigen und adipösen Menschen weltweit in allen Industrienationen stetig gestiegen und stellt heute eine weit verbreitete Erkrankung dar. Dies gilt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche (Deutsche Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin, 2002, S.3).
In Deutschland sind je nach Definition 10-20% aller Schulkinder und Jugendlichen als übergewichtig bzw. adipös einzustufen (Benecke et. al., 2003, S. 1).
Übergewicht und Adipositas sind bei Kindern und Jugendlichen besonders problematisch, da man davon ausgeht, dass in der Kindheit angelegtes Übergewicht häufig auch im Erwachsenenalter bestehen bleibt. Dazu kommt, dass kindliche Adipositas einen – vom Übergewicht im Erwachsenenalter unabhängigen – Risikofaktor für Morbidität und Mortalität darstellt (Benecke et. al., 2003, S. 15)
Angesichts einer begrenzten Wirksamkeit und erheblicher Kosten verschiedener Therapieprogramme kommt der Primärprävention – die bereits möglichst frühzeitig beginnen sollte – gerade bei der Adipositas eine hohe Bedeutung zu (Müller et. al., S. A-2027) In den westlichen Industrienationen spielt Bewegungsmangel eine große Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung der Adipositas und wird als eine der Hauptursachen für die weitere Zunahme der Adipositas gesehen (Hauner et. al., 2000, S. A-768).
Die Änderung des Freizeitverhaltens, weg von sportlicher Aktivität hin zu stundenlangem Fernsehen und Computerspielen, führt bereits im Kindesalter zu Gewichtproblemen (Benecke et. al., 2003, S. 15). Dementsprechend sollten Maßnahmen zur Steigerung der körperlichen Aktivitäten essentielle Bestandteile jedes Programms zur Adipositasprävention darstellen (Hauner et. al., 2000, S. A-768) und bereits in der Kindheit ansetzen.
Benecke, A., Vogel, H. (2003): Übergewicht und Adipositas. Gesundheitsberichtserstattung des Bundes, Heft 16. Robert-Koch-Institut, Berlin
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (2002) Leitlinien der DGfKJ. München: Urban und Fischer
Döbler, E., Döbler, H. (1998): Kleine Spiele. Das Standardwerk für Ausbildung. Berlin: Sportverlag. 21., durchges. Aufl.. S. 265-266
Hauner, H., Berg, A. (2000): Körperliche Bewegung zur Prävention und Behandlung der Adipositas. Deutsches Ärzteblatt 97. Heft 12, S. A-768-774
Müller, M.J., Körtzinger, I., Mast, M., König, E. (1998): Prävention der Adipositas. Deutsches Ärzteblatt 95. Heft 34-35, S. A-2027-2030
1.Schuljahr (Alter 6/7 Jahre) - 2x45 minKernziel: Den Kindern ist die positive Bedeutung von Bewegung vermittelt und sie lernen verschiedene Bewegungsmöglichkeiten kennen. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| Lieblingssportarten und Bewegungsspiele - Gespräch |
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| „Zublinzeln“ - Spiel |
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| „Federn lassen“ - Bewegungsspiel |
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| „Ringspiel“ - Bewegungsspiel |
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| „Fantasie-Experiment“ - Entspannung |
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2. Schuljahr (Alter 7/8 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Den Kindern ist die positive Bedeutung von Bewegung vermittelt und sie lernen verschiedene Bewegungsmöglichkeiten kennen. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| „Wir sprechen über Bewegung und Sport“ |
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| Spielrunde in der Turnhalle |
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| Brennball in der Sporthalle |
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| „Sonne-Regen-Sonne“ - Entspannung |
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3. Schuljahr (Alter 8/9 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Den Kindern ist die positive Bedeutung von Bewegung vermittelt und sie lernen verschiedene Bewegungsmöglichkeiten kennen. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| „Fitkid Sporti“ Bewegungsprotokoll - Gespräch |
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| „Matten rutschen“ - Spiel |
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| Bewegungs-Spiele alleine, zu zweit und für viele - Spiele |
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4. Schuljahr (Alter 9/10 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Den Kindern ist die positive Bedeutung von Bewegung vermittelt und sie lernen verschiedene Bewegungsmöglichkeiten kennen. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| Übungen mit Tüchern und Jonglierbällen |
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| Verschiedene Zirkus-Übungen einstudieren: Raubtierdressur, Pferdedressur, Seilakrobatik, Balancieren, Jonglieren, Clowns - Stationen |
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| Zirkusaufführung - Präsentation der Zirkusübungen |
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Lernziel: Die Kinder sind für die Einnahme einer gemeinsamen Mahlzeit in der Familie sensibilisiert und beteiligen sich an der Planung.
Kulturelle Ernährungsregeln lernt der Mensch schon von Geburt an durch seine Familie. Bei einer Familienmahlzeit werden verschiedene Speisen, die Art und Zubereitung der Speisen sowie das Verhalten bei den Mahlzeiten vermittelt und bestimmen einen lebenslangen Ernährungs- und Geschmacksstil. Bei der gemeinsamen Mahlzeit mit der Familie werden nicht nur biologische Bedürfnisse befriedigt, sondern das Zusammentreffen der Familie bietet einen Raum für soziale Interaktion und Kommunikation (Brombach, 2001, S. 238-240).
Das Essverhalten sowie die Tischsitten werden maßgeblich durch die anderen Personen bei der Mahlzeit beeinflusst und bestimmt. Diese Personen, meist die Eltern, haben eine Vorbildfunktion für die Kinder. Die Wertschätzung der Eltern gegenüber bestimmten Lebensmitteln hat einen großen Einfluss auf die Kinder (Barlovic, 1999, S. 43).
In einem nicht unerheblichen Maße werden die Geschmackspräferenzen allein durch Kontakt und Erfahrung mit bestimmten Speisen und Geschmacksrichtungen bestimmt (Pudel et al., 1998, S. 42). Durch die Teilnahme am Familientisch erhalten Kinder die Möglichkeit, von verschiedenen Speisen zu probieren und sollten auch dazu aufgefordert werden. Es entwickeln sich bestimmte Vorlieben und Abneigungen gegenüber bestimmten Speisen, doch durch eine vielfältige Auswahl von Lebensmitteln haben die Kinder die Möglichkeit, Vorlieben für Speisen zu entwickeln, die ihnen vorher unbekannt waren (Rost et al., 1998, S.123). Durch regelmäßige Mahlzeiten wird zudem weniger zwischendurch gegessen. Es hat sich gezeigt, dass unregelmäßiges Essen und häufiges zwischendurch Naschen zur Entwicklung von Übergewicht und Adipositas beitragen kann.
Durch die Hektik unserer Zeit, die zunehmende Zahl der Alleinerziehenden und die Berufstätigkeit beider Elternteile, verbunden mit einem geringen Angebot an Betreuungseinrichtungen in Deutschland, sind viele Kinder nach der Schule sich selbst überlassen (sog. »Schlüsselkinder«) und essen allein (Bründel et al., 1996, S. 97; Zimbardo, 1992, S. 50). Der individuelle Tagesablauf Berufstätiger und Schulkinder bestimmt, was und wann gegessen wird. Zudem ermöglichen es uns Fast Food-Ketten, Imbissbuden und Dönerstände überall und vor allem nebenher zu essen. Der Kulturwissenschaftler Dr. Gunther Hirschfelder stellt fest, dass es keine festen Essenszeiten mehr gebe und die klassische Mahlzeit von gestern »tot« sei (Kovacsics, 2003).
Auch eine repräsentative Untersuchung aus dem Jahre 1995 in Deutschland zeigt, dass jedes zehnte Kind äußerst selten zu Hause zu Mittag oder zu Abend isst und jedes sechste Kind nicht frühstückt (Barlovic, 1999, S. 42). Trotzdem kann nicht von einem Verschwinden der Familienmahlzeiten gesprochen werden. Es werden wenigstens ein bis zwei Mahlzeiten in der Woche mit der kompletten Familie gemeinsam eingenommen (Brombach, 2001, S. 242). Die häufigste Mahlzeit ist immer noch das Frühstück. So frühstücken 79% der Schüler unter 12 Jahren in der Woche mit zumindest einem Elternteil und am Wochenende nehmen 98% ein gemeinsames Frühstück mit der Familie ein (Deutsche Gesellschaft für Ernährung, 2000, S. 124).
Trotzdem erfordert die heutige Zeit Anpassungen an vielfältige Herausforderungen. Und die sollten stattfinden, denn die Familienmahlzeit prägt nicht nur maßgeblich das Essverhalten sondern bietet oft die einzige Möglichkeit für Kommunikation, räumliche Nähe, Sympathie und für die Vermittlung von Werten und Sozialisation (Brombach, 2000, S. 12-13).
Barlovic I. (1999): Kinder in Deutschland: Konsumwelt und Ernährung. Teil 1: Entwicklungsstufen und Präferenzen. In: Ernährungs-Umschau 46. Heft 2: S. 40-43
Brombach C. (2001): Mahlzeit – Familienzeit? In: Ernährungs-Umschau 48. Heft 6: S. 238-242
Brombach C. (2000): Familienmahlzeit – (H)Ort der Familie?!. In: Internationaler Arbeitskreis für Kulturforschung des Essens. Mitteilungen. Heft 7. Dezember 2000: S. 2-13
Bründel H., Hurrelmann K. (1996): Einführung in die Kindheitsforschung. Weinheim, Basel: Beltz Verlag
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2000): Ernährungsbericht 2000. Frankfurt am Main: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.: S. 124
Kovacsics M. (2003): Essen ist Genuss!? Folge 3. Informationen zur Sendung WiesoWeshalbWarum vom 23. Januar 2003
Pudel V., Westenhöfer J. (1998): Ernährungspsychologie. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Göttingen, Bern, Toronto, Seattle: Hogrefe Verlag für Psychologie
Rost B., Otten A. (1998): Ernährung im Kindesalter. Ein Lehrbuch für Kinderkrankenschwestern und –pfleger. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH
Zimbardo P.G. (1992): Psychologie. 5. Auflage. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag
Internetquellen
Kopiervorlage Obst und Gemüse in: ‚5 am Tag macht Schule’ (Grundschule). http://www.5amtag.de/index2.htm
http://www.swr.de/wiesoweshalbwarum/service/content/030123.pdf, Zugriff: 12.09.03
1.Schuljahr (Alter 6/7 Jahre) - 2x45 minKernziel: Die Kinder sind für die Einnahme einer gemeinsamen Mahlzeit in der Familie sensibilisiert und beteiligen sich an der Planung. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| Gemeinsame Familienmahlzeiten - Gespräch |
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| Gemeinsame Familienmahlzeiten malen - Einzelarbeit |
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| Power-Müsli zusammenstellen und essen |
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2. Schuljahr (Alter 7/8 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Die Kinder sind für die Einnahme einer gemeinsamen Mahlzeit in der Familie sensibilisiert und beteiligen sich an der Planung. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| „Die 2 Geschichten von Paulchen“ - Mitmach-Pantomime |
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| Gemeinsame Familienmahlzeit - Das finde ich gut, wenn wir gemeinsam essen. - Arbeitsblatt und Plakatgestaltung |
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| Tischsets basteln - Einzelarbeit |
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| Gemeinsames Frühstück vorbereiten und durchführen |
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3. Schuljahr (Alter 8/9 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Die Kinder sind für die Einnahme einer gemeinsamen Mahlzeit in der Familie sensibilisiert und beteiligen sich an der Planung. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| „Chaos oder Spaß am Familientisch? Warum klappt es manchmal nicht?“ - Gespräch |
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| „Familie Kuddelmuddel“: Eine missglückte Familienmahlzeit - Rollenspiel |
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| Regeln erarbeiten: „Wie können wir es schaffen, dass wir mehr Spaß beim gemeinsamen Essen haben?“ - Gespräch |
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| „Familie Sorgenfrei“: Eine gelungene Familienmahlzeit - Rollenspiel |
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| Kräuterquark und Bananenquark selber zubereiten |
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| Gemeinsames Tischdecken und Essen der Quark-Brotaufstriche mit Knäckebrot |
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4. Schuljahr (Alter 9/10 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Die Kinder sind für die Einnahme einer gemeinsamen Mahlzeit in der Familie sensibilisiert und beteiligen sich an der Planung. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| „Bringen Regeln etwas?“ Wiederholung der Regeln für mehr Spaß beim Essen - Gespräch |
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| „Tischlein deck dich!“: Blütenschale-Teelichthalter als Tischdekoration basteln und Servietten falten |
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| Gefülltes Fladenbrot mit Gemüse-Kräuter-Quark-Joghurt-Soße |
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| Tisch decken, dekorieren und gemeinsam essen |
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Lernziel: Die Kinder lernen einen bewussten und kontrollierten Umgang mit fettreichen Lebensmitteln.
Zur Vorbeugung der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten, vor allem Herz-Kreislauf-Krankheiten und Adipositas, wird von zahlreichen Expertengremien ab dem Kindesalter eine fettarme, kohlenhydratreiche Ernährung empfohlen. Untersuchungen in Deutschland und anderen westlichen Industrieländern ergaben jedoch, dass die Fettzufuhr von Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren meist weit über den Empfehlungen lag (DONALD-Studie, 2001, S. 461). Dagegen verzehren Kinder und Jugendliche nur etwa die Hälfte der empfohlenen Mengen von kohlenhydratreichen Lebensmitteln, wie Brot und Getreideprodukten und nur etwa ein Viertel davon in Form von Vollkornprodukten (DONALD-Studie, 2002, S. 452). Ebenso ist der Gemüseverzehr weit unter den wünschenswerten Mengen (DONALD-Studie, 2002, S. 326).
Fettreiche Nahrungsmittel und eine einseitige Auswahl bestimmter Lebensmittel spielen eine wichtige Rolle in Verbindung mit Übergewicht. Gleichzeitig erfreuen sie sich extremer Beliebtheit, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Während sich der eine oder andere Erwachsene darüber bewusst ist, dass Schokolade viel Fett enthält, ist diese Vorstellung für Kinder eher abstrakt. Schließlich sieht man das Fett in diesem Nahrungsmittel nicht.
aid Infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e.V. (Hrsg.) (2003): aid-Pyramide. Bonn: aid-Eigenverlag. Best.-Nr.: 3852/2003
aid Infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e.V. (Hrsg.) (2003): Spiele rund um die aid-Kinderpyramide. Bonn: aid-Eigenverlag. Best.-Nr.: 3843/2003
Mannhardt S., Brüggemann I. (2003): Spiele rund um die aid-KinderPyramide. AID Medien, Bestell-Nr. 3843, ISBN 3-8308-0324-9
DONALD-Studie (2002): Gemüseverzehr von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. ErnährungsUmschau 49. Heft 8. S. 326
DONALD-Studie (2002): Verzehr von Brot und Getreideprodukten bei Kindern und Jugendlichen. ErnährungsUmschau 49. Heft 11. S. 452
DONALD-Studie (2001): Trends in der Zufuhr von Fett bei Kindern und Jugendlichen. ErnährungsUmschau 48. Heft 11. S. 461
1.Schuljahr (Alter 6/7 Jahre) - 2x45 minKernziel: Die Kinder lernen einen bewussten und kontrollierten Umgang mit fettreichen Lebensmitteln. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| „Veggie, Milli und Fettzo stellen sich vor“ - Geschichte |
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| Bekannt machen der Lebensmittelpyramide - Einführung und Kleingruppenarbeit |
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| Veggie, Milli oder Fettzo? Du musst dich entscheiden!“ - Spiel |
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| „Wir kaufen für ein Picknick ein“ - Mitmach-Geschichte |
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2. Schuljahr (Alter 7/8 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Die Kinder lernen einen bewussten und kontrollierten Umgang mit fettreichen Lebensmitteln. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| „Die Geschichte von Fritz Pommes, der immer müde war“ - Puppenspiel |
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| „Das Pyramidenspiel“ |
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| „Wir vergleichen Fettabdrücke“ - Experiment |
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| Smileys: Lebensmittel-Alternativen suchen |
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3. Schuljahr (Alter 8/9 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Die Kinder lernen einen bewussten und kontrollierten Umgang mit fettreichen Lebensmitteln. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| „Fettzo, Milli und Veggie?“ Fragen rund um die Lebensmittelpyramide - Arbeitsblätter und Besprechung |
|
| „Achtung fertig, Brot“ - Kleine Partyhappen für meine Freunde und mich herstellen, vorstellen und verzehren |
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4. Schuljahr (Alter 9/10 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Die Kinder lernen einen bewussten und kontrollierten Umgang mit fettreichen Lebensmitteln. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| Zwei Zwischenmahlzeiten nach den Regeln der Lebensmittelpyramide“ zusammenstellen |
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| „Wo steckt das Fett?“ Die Nährwerttabelle als Hilfsmittel zum Bestimmen des Fettgehalts kennenlernen“ |
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| „Wie viel Fett enthält z.B. die Knusperwaffel?“ - Fettgehalte von Lebensmitteln mit Hilfe der Nährwerttabelle bestimmen |
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| „Snacken leicht gemacht!“ Fettarme Snackalternativen herstellen und probieren |
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Lernziel: Die Kinder lernen ihren Fernsehkonsum kritisch zu betrachten und durch Alternativen der aktiven Freizeitgestaltung ihn einzuschränken.
Durch die veränderten Lebensbedingungen, wie zunehmender Straßenverkehr und reduzierte Bewegungs- und Spielräume, die es den Kindern nicht mehr ermöglichen sich frei in ihrem Lebensraum zu bewegen, werden bewegungsärmere Betätigungen (Fernsehen, Computer-Spiele etc.) im Wohnbereich gefördert. Das Fernsehen belegt bei den 6- bis 13-Jährigen einen der vordersten Plätze bei der Frage nach der liebsten Freizeitbeschäftigung (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, August 2001, S. 6-7). Dadurch verbringen immer mehr Kinder ihre Freizeit im Sitzen.
Besonders in kinderreichen Familien und Familien mit Alleinerziehenden zeigen sich die meisten Probleme mit der Fernsehnutzung, da die ökonomischen und ökologischen Möglichkeiten oft sehr eingeschränkt sind.
Das Fernsehen ist ein anspruchsloser Freizeitfüller, dessen sich viele Familien aus Mangel an anderen Möglichkeiten, Ideen und Handlungsspielräumen bedienen. In Einelternfamilien ist die Erziehungsperson zu dem oft überlastet und fühlt sich überfordert. Sie kann und will nicht auch noch den Fernsehkonsum ihrer Kinder kontrollieren und überlassen sie in der Zeit der Berufstätigkeit oder Hausarbeit sich selbst (Hurrelmann et al., 1995, 194). Aber auch die Berufstätigkeit beider Eltern ist heute immer noch schwer mit der Versorgung von Kindern und dem Erziehungsalltag zu vereinbaren. Viele Eltern erwarten von ihren Grundschulkindern, dass sie sich zum Beispiel nach der Schule alleine das Essen warm machen, und dass sie selbständig ihre Schularbeiten erledigen, ohne den Versuchungen des Fernsehens zu erliegen (Bründel et al., 1996, 97-98).
Aktive Kinder haben nicht nur einen höheren Energiebedarf als inaktive Kinder, sie erhöhen auch dauerhaft ihren Grundumsatz an Nähr- und Energiestoffen bei einem anhaltendem aktiven Bewegungsverhalten (Mann-Luoma et al., 2002, S. 955-956). So wurden Jugendliche mit mehr als 5 Stunden Fernsehkonsum pro Tag 4,6mal häufiger adipös als solche mit einem Konsum von weniger als 2 Stunden am Tag. In den USA verbringen Jugendliche mittlerweile durchschnittlich 8 Stunden vor dem Fernseher und Computer. Für das Übergewicht scheint allerdings nicht allein die körperliche Inaktivität sondern auch die erhöhte fettreiche Nahrungsaufnahme beim Fernsehen, wie z.B. Chips, die Ursache zu sein (Moore et al., 1991, S. 236-242).
Hier liegen die Möglichkeiten in der Gesundheitsförderung darin, eine dem Bewegungsverhalten angepasste Ernährung und Möglichkeiten und Anreize für bewegungsintensivere Freizeitgestaltung aufzuzeigen.
Bründel H., Hurrelmann K. (1996): Einführung in die Kindheitsforschung. Weinheim, Basel: Beltz Verlag.
Hurrelmann B., Hammer M., Stelberg K. (1995): Familienmitglied Fernsehen. Fernsehgebrauch und Probleme der Fernseherziehung in verschiedenen Familienformen. Opladen: Leske + Budrich.
Lenzen K.-D., Lintzen B., Schultz G., Zimmer B. (1996): Gesundheit lernen. Ein Projekt zur Gesundheitserziehung und Gesundheitsförderung in der Grundschule. Weinheim, Basel: Beltz Verlag
Mann-Luoma R., Goldapp C., Khaschei M., Lamersm L., Milinski B. (2002): Integrierte Ansätze zu Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung.
Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen. In: Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz. 12/2002. 45. Berlin, Heidelberg, New York, Tokio: Springer-Verlag. 952-959
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) (August 2001): KIM-Studie 2000. Kinder und Medien. Computer und Internet. Basisuntersuchung zum Medienumgang 6- bis 13-Jähriger in Deutschland. Baden-Baden
Moore L.L., Lombardi D.A., White M.J., Campbell J.L., Oliveria S.A., Eleison R.C. (1991): Influence of parents’ physical activity level on activity levels of young children. Journal of Pediatrics 118: 215-219.
Zechlin, R. (1990): Fröhliche Kinderzeit: ein Familienbuch zum Spielen, Basteln und Feiern. Neubearbeitung. Ravensburg: Maier. S.109
1.Schuljahr (Alter 6/7 Jahre) - 2x45 minKernziel: Die Kinder lernen ihren Fernsehkonsum kritisch zu betrachten und durch Alternativen der aktiven Freizeitgestaltung ihn einzuschränken. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| Fernsehgewohnheiten - Gespräch |
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| „Der Albtraum oder wie Lisa/Paul den Fernseher los wurde“ - Theaterstück |
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| „Das kaputte Fernsehgerät“ - Geschichte und Gespräch |
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| Spielvorschläge - malen |
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2. Schuljahr (Alter 7/8 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Die Kinder lernen ihren Fernsehkonsum kritisch zu betrachten und durch Alternativen der aktiven Freizeitgestaltung ihn einzuschränken. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| „Sporti und Glotzi machen ihr Programm“ – Puppenspiel |
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| Was ist toll am Fernsehen? Warum gucke ich gerne TV? - Gespräch |
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| Zeichne deine Lieblingssendung - Arbeitsblatt |
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| Vorstellung der Lieblingssendung |
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| „Was kann ich sonst noch machen?“ |
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| „Ich plane meinen heutigen Nachmittag“ - Hausarbeit |
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| „Zublinzeln“ - Spiel |
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3. Schuljahr (Alter 8/9 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Die Kinder lernen ihren Fernsehkonsum kritisch zu betrachten und durch Alternativen der aktiven Freizeitgestaltung ihn einzuschränken. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| „Was habe ich gestern alles gemacht?“ |
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| „Ich plane 2 Tage im Voraus.“ - Arbeitsblatt |
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| „Der Fernseher ist kaputt! Was machen wir jetzt?“ – Spielszene entwickeln und aufführen |
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| „Spiel-und-Spaß-Ideen“: Keine Zeit für Langeweile. Spielideen vorstellen und praktisch durchführen |
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4. Schuljahr (Alter 9/10 Jahre) - 2x 45 minKernziel: Die Kinder lernen ihren Fernsehkonsum kritisch zu betrachten und durch Alternativen der aktiven Freizeitgestaltung ihn einzuschränken. |
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|---|---|
| Inhalte | Lernziel |
| „Wir machen unseren eigenen Kurzfilm“ - Gruppenarbeit |
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| „Vor dem Fernseher sitzen oder eine Sendung selber machen? Was ist anders?“ |
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| Jonglierbälle selber basteln |
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| Übungen mit dem Jonglierball |
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Die vollständigen Materialien können Sie ab Oktober 2007 auf dieser Homepage als Online-Module abrufen.
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